Über effektive Mikros

Was sind effektive Mikroorganismen?

Die Abkürzung steht für den Begriff effektive Mikroorganismen. 

Die Urlösung ist eine Multimikrobenmischung von hauptsächlich Milchsäure- und Photosynthesebakterien, Hefen und fermentaktiven Pilzen.

Die meisten kennen wir aus der Herstellung von Lebensmitteln: Sauerkraut, Bier, Joghurt, Wein etc. Diese aufbauenden Mikroorganismen kommen sowohl in flüssiger Form als auch in Keramik gebunden zum Einsatz.

Die Mischung besteht aus natürlich vorkommenden und nicht gentechnisch veränderten Mikroorganismen.

Wird diese Mischung mit organischem Material zusammengebracht, produzieren die Mikroorganismen eine Fülle von nützlichen Substanzen wie Vitamine, organische Säuren, mineralische Chelatverbindungen und unterschiedliche Antioxidantien.

Die perfekte Mischung, die aus vielen unterschiedlichen Mikroorganismenstämmen besteht, erzeugt starke regenerative und antioxidative Kräfte.

Effektive Mikroorganismen sind ein mikrobieller Symbiose-Lenker mit unermesslich breiter und vielfältiger Einsatzfähigkeit.

Ursprünglich gedacht als Alternative und Ersatz von chemischen Mitteln in der Landwirtschaft, wird em heute weltweit in verschiedenen Bereichen eingesetzt: Umwelt, Industrie und Gesundheit.

In der praktischen Anwendung in Haus, Garten, Landwirtschaft usw wird mit dem aktivierten em, dem sog.

effektive mikroorganismen-aktiv = aktivierte Urlösung gearbeitet.

Unterschied zwischen Urlösung und den aktivierten effektiven mikroorganismen:
Die Wirkkraft ist bei beiden Flüssigkeiten identisch. In der sog. Urlösung befinden sich die Mikroorganismen in einem Ruhezustand. Beim effekt. Mikroorganismen aktiviert sind sie aktiviert. Daher ist die Urlösung 6-12 Monate haltbar, die aktivierten Mikroorganismen ca 3 Monate.

Aktiviert wird die Urlösung mit: Wasser (reaktiviert, ohne Chlor), Zuckerrohrmelasse.

Das Mischungsverhältnis dafür: 3 % effektive mikroorganismen Urlösung, 3 % Zuckerrohrmelasse, 94 % Wasser.

Die Zutaten müssen dann bei ca 32 - 35° C ca 7 - 9 Tage anaerob fermentieren.

 

Wirkungsweise

In Stoffwechselvorgängen entscheidet die Dominanz der vorhandenen Mikroorganismen über die Stoffwechselprodukte:

Dominieren Fäulnisbakterien, so entstehen Endprodukte wie Ammoniak, Methan, Toxine, freie Radikale. Dominieren aber aufbauende, fermentative Mikroorganismen, entstehen Vitamine, Enzyme, Antioxidantien.
Bei der Arbeit mit den Mikroorganismen wird nicht das einzelne Bakterium betrachtet, sondern das Milieu, das durch eine Vielzahl an Mikroorganismen entsteht.

In jedem natürlichen Lebensbereich kommen Bakterien in großer Zahl vor. Daraus ergeben sich die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und Eigenschaften von effekt. Mikroorganismen.

Nicht zu vergessen ist der energetische Einfluss der effektiven mikros auf die Umwelt. Das regenerative, antioxidative Schwingungsfeld, das em umgibt, macht man sich vor allem die Keramik zu nutze. Sie kann diese Informationen aufnehmen und – in sogar vergrößerter Form – an ihre Umwelt abgeben.

In Deutschland wurden die effektiven mikroorganismen ca 1995 eingeführt. Inzwischen sind es tausende von Landwirte, Hausfrauen und Gartler, die diese Mikrobenmischung mit Begeisterung anwenden.

Es gibt eine Menge von positiven Erfahrungen in den Bereichen:

  • Garten
  • Landwirtschaft
  • Gewässersanierung
  • Reinigung
  • Haushalt
  • Gesundheit
  • Umweltschutz

Informieren Sie sich hier über die verschiedenen Anwendungsgebiete.

Die drei Wirkprinzipien der effekt. Mikroorganismen:

1. Das Fermentationsprinzip:

Durch die effekt. Mikroorganismen werden organische Rohstoffe in den Fermentationsprozessen aufgeschlossen und zu nützlichen Stoffen umgebaut. Die effekt. Mikroorganismen produzieren energiereiche, von anderen Lebewesen leicht verwertbare Stoffe, z. B. org. Säuren, Zucker, Alkohle, Vitamine und Aminosäuren. Bei der Umwandlung treten keine schädlichen Nebenprodukte, wie Ammoniak auf. Im Gegenteil, Faulgase werden abgebaut.

Gemeint ist unter Fermentation eine Umwandlung, wie wir das z. B. bei der Herstellung von Sauerkraut kennen. Das Ganze passiert mit Hilfe von Bakterien-, Pilz- oder Zellkulturen oder aber durch Zusatz von Enzymen (Fermenten).

Die normalerweise nicht verfügbaren Nährstoffe und biologisch aktiven Substanzen (Mineralstoffe, Vitamine, Nucleotide, Antioxidantien) und Enzyme, die von effekt. Mikroorganismen aus dem Abbau organischen Materials bereitgestellt werden, unterstützen andere Mikroorganismen in ihren Aktivitäten. Sie führen zu einer erhöhten Fruchtbarkeit des Bodens, kräftigen die Pflanzen und tragen zur Stärkung des Immunsystems und einer besseren Futterverwertung bei.

2. Das Antioxidationsprinzip:

Die effekt. Mikroorganismen produzierten als stets aufbauende, regenerative Mikroorganismen als Stoffwechselprodukte Antioxidantien. Diese verlangsamen z. B. die vorzeitige Alterung, das Rosten, das auf übermässige Oxidation zurückzuführen ist.

Oxidation = das verbinden von Stoffen wie Sauerstoff + Eisen = Rost.                                     Ein angeschnittener Apfel + Sauerstoff = braune Schnittfläche.

Effektive Mikroorganismen produzieren in großen Mengen Antioxidantien. Sie bestehen vor allem aus: Polysacchariden, Mineralien in Chelatform mit katalytischer Aktivität, in geringeren Mengen auch Vitamin C und E sowie Spurenelemente.

3. Das Dominanzprinzip:

Effektive Mikroorganismen zählen zu den regenerativen Typen der Mikroorganismen.

Auf einem Boden, in dem regenerative Mikroorganismen dominieren, können Pflanzen gut und stark wachsen. Sie sind auch gegen Schädlinge oder Krankheiten resistenter und die Lebensmittel daraus sind hochwertiger in ihren Inhaltstoffen. Das Gegenteil ist der Fall, wenn die degenerativen Mikro-organismen überhand nehmen. Jedoch ist die überwiegende Anzahl der Mikroorganismen (ca 90%) immer opportun, d.h. sie richten sich nach den dominierenden Mikrobenstämmen, sind Mitläufer.

Man spricht also von 3 Gruppen der Mikroorganismen:

a) die abbauenden, degenerativen Mikroorganismen (Fäulnis, Abbau, Toxine, freie Radikale. Diese machen ca 5 % aus.

b) die neutralen Mikroorganismen (Opportunisten), die größte Gruppe, diese machen ca 90 % aus. Sie sind sog. Mitläufer und verhalten sich nach der Mehrzahl der anderen Mikroorganismen entweder auf- oder abbauend.

c) die aufbauenden, regenerativen, fermentierten Mikroorganismen. Die wiederum auch ca 5% ausmachen. Ihre Stoffwechselprodukte sind Antioxidantien - diese sind die Basis für:

  • gesunde Böden,
  • gesundes Wasser,
  • gesunde Pflanzen,
  • Tiere und Menschen.                      

Wenn wir also ein Milieu schaffen, in dem die regenerativen Mikroorganismen vorherrschend sind, folgen diese neutralen den aufbauenden, regenerativen Mikroorganismen. Der Einsatz von effektiven mikroorganismen eröffnet daher in vielen Lebensbereichen völlig neue Dimensionen.

Links: selbst gezogen, rechts: gekauft!
Kohlrabi auf Schwarzerde gezogen, mit ferment. Düngesaft gegossen!

Anwendungen

Lernen Sie die vielfältigen Einsatzgebiete von effektiven Mikroorganismen kennen.

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© 2012 Katrin Veicht – Effektive Mikro-Organismen 2012